Um die Genauigkeit und Effizienz der Fehlererkennung in elektrischen Geräten zu verbessern, wurde ein zeitmultiplexiertes Infrarot-Polarisationsbildgebungssystem aufgebaut, das einen Langwellen-Infrarotdetektor und Polarisationsfilter kombiniert. Für Übertragungsleitungen wird die Mehrkanalbildaufnahme durch Steuerung der Drehung des Polarisationsfilters realisiert. Anschließend werden die Polareigenschaftsparameterbilder mit unterschiedlichen Kanalzahlen und unterschiedlichen Polarisationswinkelintervallen anhand von drei Parametern bewertet: Root Mean Square Error (RMSE), Peak Signal-to-Noise Ratio (PSNR) und Mean Structural Similarity (MSSIM). Die Versuchsergebnisse zeigen, dass mit der Erhöhung der Kanalanzahl von 3 auf 18 die Qualität der Polareigenschaftsparameterbilder schrittweise verbessert wird, wobei der Qualitätsanstieg im Bereich von 4 bis 9 Kanälen am deutlichsten ist. Eine weitere Erhöhung der Kanalzahl hat jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Bildqualität und führt zu redundanten Berechnungen; für 3-Kanal-Polareigenschaftsparameterbilder kann ein kleiner Winkelabstand feine Details kleiner Ziele erfassen, während ein großer Winkelabstand Ziel und Hintergrund effektiv trennt und Rauschstörungen reduziert, wobei beide Anwendungsbereiche haben. Diese Versuchsergebnisse bieten eine Orientierung für die Auswahlstrategie der Polarisationskanäle in der infraroten Polarisationsbildgebung.