Angesichts der bestehenden Probleme bei mehrbasigen Gasdurchlässigkeitsmesssystemen, wie mangelnde Stabilität, Schwierigkeiten bei der Sicherstellung der optischen Pfadpräzision, hohe Kosten und die Schwierigkeit, ein kompaktes Design zu realisieren, wurde ein Gasdurchlässigkeitsmesssystem erforscht, das einen stabilen Wechsel zwischen mehreren Baselines in begrenztem Raum ermöglicht und einen gemeinsamen Empfänger nutzt. Das System basiert auf dem Prinzip der zeitlichen Spektrummultiplex-Synthese, durch die Kombination einer integrierten Multiwellenlängen-Laserquelle mit gemeinsamem Aperturloch mit einem Spektralprisma, einem Breitbandreflektor und anderen Spiegelgruppen, um mehrfache Rücklaufoptikpfade zu bilden. In verschiedenen Zeitschlitzen werden verschiedene Wellenlängen ausgewählt, um ein stabiles Umschalten zwischen den Baselines zu erreichen. Schließlich werden mehrere Wellenlängensignale räumlich zu einem optischen Pfad kombiniert, der in einen einzelnen Empfänger für die Berechnung der Gasdurchlässigkeitsrate eintritt. Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass das mehrbasige System im umfassenden Szenario unter Berücksichtigung von Sender-Empfänger-Fehlern und lokalen Komponentenverschiebungen den Messfehler des Gasdurchlässigkeitswerts bei niedrigen und hohen Durchlässigkeitsraten von 1,99 % bzw. 25,58 % im Single-Baseline-System auf unter 0,38 % bzw. 7,23 % reduziert, wodurch die Auswirkungen von Systemdämpfung und lokalen Störungen unterdrückt werden und eine Lösung für die präzise Überwachung unter komplexen Wetterbedingungen geboten wird.