Bodenbasierte optische Teleskope spielen eine wichtige Rolle bei der Lageerkennung von Weltraumzielen. In diesem Artikel wird eine speckle-basierte Filtermethode vorgeschlagen, die auf den Merkmalen der atmosphärischen Turbulenz basiert, um das Problem zu lösen, dass die Erkennungsfähigkeit bodenbasierter optischer Teleskope durch den Himmels-Hintergrundstrahlung und die atmosphärische Turbulenz beeinflusst wird. Zunächst führt die Methode eine Akkumulationsberechnung der sequenziell gespeicherten Mehrbildaufnahmen durch und erhält so Beobachtungsbilder mit einem hohen Signal-Rausch-Verhältnis durch lange Integrationszeiten. Anschließend werden durch die Festlegung geeigneter Extraktionsschwellen zusammen mit der Erkennung zusammenhängender Bereiche und der Filterung nach Bereichsgröße die Zielspeckle aus dem akkumulierten Bild extrahiert. Danach wird basierend auf dem ausgeschnittenen Specklemuster aus dem akkumulierten Bild ein größenangepasster, richtungsunabhängiger Speckle-Filter konstruiert. Schließlich wird mit dem Speckle-Filter eine räumliche Filterung auf das neueste Einzelbild angewendet und die Zielerkennung abgeschlossen. Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass die Speckle-Filter-Methode die Erkennungsfähigkeit bodenbasierter Teleskope bei der Beobachtung schwacher Weltraumziele unter Bedingungen starker atmosphärischer Turbulenzen und Himmels-Hintergrundstrahlung um mehr als 0,93 Größenklassen verbessern kann. Die Speckle-Filter-Methode zeichnet sich durch einfache Konstruktion, schnelle Verarbeitung und hohe Robustheit aus, wodurch bodenbasierte optische Teleskope eine bessere Leistung bei der Weltraumzielerkennung erzielen können.